Herzlichen Glückwunsch, Frank Schulz!

Frank Schulz, der von 1990 bis 1993 bei Borussia spielte, wird am heutigen Donnerstag 60 Jahre alt. Die Fohlen wünschen auf diesem Wege alles Gute!

In seiner Zeit bei Borussia erlangte Frank Schulz bei den Fans Kultstatus. Nicht nur wegen seiner zuverlässigen Art, Fußball zu spielen, sondern vor allem wegen seiner unverwechselbaren „Vokuhila“-Frisur. „Meine Frau Samira hat mich damals dazu angespornt. Sie hat mir dazu geraten, damit ich mich von den anderen Leuten abhebe. Aber ich gebe zu: Ich habe wie eine Seerobbe ausgesehen“, sagt Schulz grinsend.

Seine Profilaufbahn hatte er beim VfL Bochum begonnen, zu dem er 1983 von Westfalia Herne wechselte. Dort entwickelte sich Schulz zu einem torgefährlichen Mittelfeldstrategen. Aus finanziellen Gründen ließ Bochum Schulz 1987 nach Frankfurt ziehen. „Die Eintracht war meine erfolgreichste Station“, so Schulz rückblickend. In Frankfurt wurde er in die Olympia-Auswahl berufen, zudem feierte er mit der Eintracht 1988 den DFB-Pokal-Sieg.

Wegen eines Knorpelschadens im Knie verlängerten die Hessen jedoch seinen Vertrag nach zwei Jahren nicht mehr. Über den Umweg VfL Osnabrück landete Schulz schließlich 1990 bei Borussia Mönchengladbach. 52 Pflichtspiele bestritt er in den folgenden drei Jahren für die Fohlen, in denen ihm vier Tore gelangen. Das schönste davon war im Mai 1991 ein Volley-Treffer beim 5:2-Erfolg in Leverkusen. Die Zuschauer der ARD-Sportschau wählten diesen damals zum Tor des Monats (ansehen könnt ihr euch diesen Treffer unten im Video). Aber nicht nur deshalb hat er seine Zeit bei Borussia in positiver Erinnerung: „Nicht zuletzt, weil meine beiden Kinder zu dieser Zeit auf die Welt gekommen sind. Außerdem fand ich die Fans und das Umfeld des Vereins immer klasse.“

Seine letzte Profistation war Alemannia Aachen, für die Schulz noch zwei Jahre lang kickte, ehe er wegen anhaltender Knieprobleme mit 34 Jahren seine aktive Karriere beendete. Der gebürtige Remscheider absolvierte eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann und machte seinen Trainerschein. „Fußball ist eben mein Leben“, sagt Schulz. Viele Jahre trainierte er diverse Klubs in Ober- und Regionalliga und weiteren unteren Ligen, aktuell steht er im Münsterland bei Bezirksligist SC Reken unter Vertrag. „Ich hätte gerne mal als Trainer in der Bundesliga gearbeitet, es hat aber nie geklappt“, sagt Schulz (Fotos: Wiechmann/SC Reken).

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